Ein guter Hoster für alle Fälle: Uberspace

Bisher hatte ich alle meine Projekte entweder bei Strato oder bei Domainfactory gehostet.
Vor kurzem bin ich aber auf einen Hoster mit einem sehr interessantem Konzept gestoßen: Uberspace
Bei diesem Hoster kann man selbst wählen welchen Preis man für seinen Webspace bezahlen möchte.

Zuerst  hielt ich die Website einfach für eine gut gestaltete Landingpage eines Betrügerunternehmens, das Angebot den Webspace einfach einen Monat kostenlos zu testen hielt ich dann allerdings für zu verlockend um es Abzuschlagen.
Also beschloss ich meinen neuen Blog bei Uberspace zu hosten und war begeistert.

Bei Uberspace unvollständige man wirklich alles was das Webmasterherz begehrt und mehr!
Kurze unvolllständige Aufzählung:

  • 10 Gigabyte Speicherplatz
  • PHP, Perl, Python
  • Cronobs, runwhen
  • FastCGI
  • SSH
  • SFTP

Außerdem kann man auch Domains zu ziemlich günstigen Preisen ergattern 😉

Die Linux-Shell

Was ich als besonderes Special bei Uberspace anbringen möchte ist der volle Zugriff auf die Linux-Shell.
Zugegeben bis jetzt hatte ich keine Ahnung was das ist, aber mithilfe vom Uberspace-Wiki und dem sehr freundlichen Support konnte ich doch schon recht beachtliche Fortschritte verzeichnen.

Für diejenige die das Wort (Linux-) Shell das erste mal hören:
Das ist so ähnlich wie das schwarze Fensterchen was es bei Windows gibt wenn man CMD in das Ausführen-Fenster eingibt(Windows-Taste+R->CMD eintippen->Enter Drücken).
Auch keine besonders treffende Beschreibung aber was besseres ist mir nicht eingefallen :D.

Auf jedenfall kann man sich mithilfe des kleinen Programmes PuTTY dazu zugang verschaffen und mit einigen, teilweise selbst erklärenden, kurzen Befehlen dem Server sagen wo’s langgehen soll.

Dazu werde ich demnächst auch noch umfangreichere Tutorials schreiben ;).

Das Prinzip der freien Preiswahl

Das Uberspace kein 0815-Hoster ist dürfte wohl inzwischen klar sein.
Was mich jedoch am meisten fasziniert hat ist die Methode, dass jeder seinen Preis selber festlegen kann wie er es möchte.

Es gibt keinen festgelegten Preis und auch keine verschiedenen Pakete sondern jeder Bekommt das gleiche, oben bereits beschriebene Paket.

Für diesen ‚Uberspace‘ gibt es keinen festen Preis.
Lediglich ein Mindestpreis von einem Euro ist vorgegeben was im Vergleich zu anderen Hostern wirklich ein extrem günstiger Preis ist.

Allerdings ist nicht Sinn der Sache dass jeder nur den einen Mindesteuro bezahlt sondern viel mehr soll jeder selbst entscheiden wie viel im der Uberspace wert ist.
Dieser Preis kann jeden Monat aufs neue Festgelegt werden.

Bezahlt werden kann nur per Überweisung in Vorauskasse was den Nachteil hat dass man Uberspace wirklich vertrauen muss, da man den Betreiber höchstpersönlich anrufen kann und sowieso sehr Familiären Support stellt dass zumindest für mich kein Problem mehr da.

Der Support

Was mich wirklich hellauf begeistert hat war der Support von Uberspace.
Beim Support steht man persönlich mit einen der nur vier Mitarbeiter von Uberspace in Kontakt und einem wird mit einer Geduld und einem Fachwissen geholfen die ihrer gleichen sucht.

Ich hatte an Silvester(!) meinen Uberspace gestartet und habe am selben Tag und auch danach noch an Neujahr(!) mit dem Support dauerhaft in E-Mail-Kontakt gestanden und es war nicht mal annähernd ein genervter Unterton oder ähnliches zu erkennen.

Fazit

Als Fazit kann man diesen kleinen, familiären Hoster nur empfehlen. Jediglich das Userinterface ist etwas spärlich Gehalten und im allgemeinen ist der Uberspace nicht ganz einfach zu bedienen. Das Prinzip der freien Preiswahl und die üppige Ausstattung überwiegen allerdings den Nachteilen, da diese sich auch größtenteils durch den sehr guten Support und durch das ausführliche Wiki  ausgleichen lassen.

1 Antwort

  1. 21. September 2013

    […] das ist jetzt wirklich nur für die etwas nerdigeren unter euch interessant. Da ich bei meinem Hoster einen Zugang zur Bash-Shell habe, nutze ich diese öfters um neue Software auf meinem Server(ist […]

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